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NeujahrsgrußkartenIn Japan schickt man zum Neujahr Grußkarten an Freunde, Verwandte, Kollegen... Ich hab Leute mit 10cm hohen Stapeln Karten auf der Post gesehen. Dafür nehmen die meisten Leute Karten mit Fotos der Familie oder die vorgedruckten Karten der Japan Post. Die Japan Post gibt ab November Neujahrsgrußkarten mit Losnummer heraus, die sollte man dann rechtzeitig zur Post bringen, damit sie pünktlich am 1.1. ausgeliefert werden - dafür werden immer extra Studenten angestellt, um die Masse an Postkarten bewältigen zu können. Mitte Januar werden dann die Gewinnerlosnummern gezogen und Geschenke verteilt.
Ich hab eine Neujahrsgrußkarte von meiner japanischen Freundin bekommen. Oben der vorgedruckte Neujahrsgruß, und unten ist Platz für persönliche Grüße.Für das Jahr des Tigers sind natürlich Tiger auf der Karte.
Meine Losnummer.Hello KittyIch hab mal wieder tolle Stoffe gesehen, Hello Kitty und Miffy, supersüß.


Und weil man die nicht in Deutschland verkaufen darf, hab ich mir gedacht, ich adaptier die Tradition der Neujahrsverlosung.
Ich verschenke 1 Meter Hello Kitty Stoff, der kommt dann direkt aus Tokyo zur glücklichen Gewinnerin/zum glücklichen Gewinner per Japan Post, mit passenden Hello Kitty Briefmarken frankiert.
Wer an der Hello-Kitty-Neujahrsverlosung teilnehmen möchte, schreibe mir eine Email, Stichwort "Neko" (Katze).
Am 15.1. 24:00 (Tokyo Zeit) ziehe ich aus allen Emails, die bis dahin angekommen sind, eine Gewinneremail.
明けましておめでとうございます。
In Japan wird Neujahr in Familie gefeiert. Man fährt nach Hause zu den Eltern, es wird zusammen gegessen. Das Essen ist sehr symbolträchtig, es gibt zig verschiedene kleine Häppchen, die für Glück, Wohlstand, Fruchtbarkeit... stehen.
Zum Jahreswechsel geht man in den Schrein. Es gibt keinen Countdown und keine Sylvesterknaller, die Punkt 12 losgehen. Es ist eher ein allmählicher, unmerklicher Übergang vom alten zum neuen Jahr.
"hatsumode" ist der erste Besuch beim Schrein, um für ein friedliches und sicheres Jahr zu beten. Eingangstüren sind geschmückt mit "kadomatsu", die den Göttern den Weg zeigen sollen. Der erste Traum des neuen Jahres ("hatsuyume") soll sagen, ob es ein gutes Jahr wird.
Die Straßen sind am 1. Januar praktisch leer, es sind fast alle Geschäfte und Restaurants geschlossen. Es war das erste Mal, das man gemerkt hat, dass ein Feiertag ist. Bisher haben sich Feiertage von normalen Arbeitstagen gar nicht unterschieden. Noch bis zum 3. Januar gehen die Feiertage ("sanganichi"), und in meiner Nachbarschaft hat bis dahin auch alles geschlossen, sogar das sento (öffentliches Bad).
In Japan gibt es kein Weihnachten und keinen Advent, dafür aber Lichterfeste. Nicht so schön wie das Erzgebirge im Advent mit den tausenden Schwippbögen in den Fenstern, aber auch schön.
Illumination Festival Shinjuku Southern Terrace.Meine Schwester hat mir selbstgemachte Plätzchen und Stollen geschickt, Glühweingewürz hat eine Freundin mitgebracht, damit bin ich jetzt auch gerüstet für Weihnachten, auch ohne Schwippbogen und Räuchermännl :)
Ich wünsch Euch ein schönes Weihnachtsfest, viele Geschenke und viel Schnee.
Setagaya Boro-Ichi - seit dem 16. Jahrhundert schon gibt es den Flohmarkt. Jedes Jahr an 2 Tagen im Dezember und Januar gibt es alte Kimono, Werkzeuge, Töpferwaren, Krimskrams, ... und natürlich viele viele Essensstände.
Ich habe einen Traum von einem Kimono erstanden. Er wird dann bald den Laden schmücken :)

Es gibt hier in Japan sooo süüüße Stoffe! Leider darf man einige nicht exportieren, z.B Hello Kitty Stoffe oder Akage no Anne Stoffe. Sehr schade, die sind so toll!!!

Nicht nur Samstags und nicht nur in Harajuku gibt es tolle Kleider zu bestaunen. Ob selbstgenäht oder fertig gekauft, sie sind immer ein Hingucker. Auch hier in Japan, wo man Lolita Kleider viel öfter sieht als in Deutschland.
Selbst die Regenschirme werden passend gewählt.
Torten in allen Formen und Farben. Hier als Kleid in schwarz ...
... und als Rock in rot.
Klassisches Gothic Lolita Kleid in schwarz mit weißer Spitze.
Auch Noten sind sehr beliebt.
Alice im Wunderland Kleid ...
... und dazu passende Taschen.
Pünktchen und süße Bordüre.
Traditionelle Stoffe müssen nicht unbedingt zu traditioneller Kleidung verarbeitet werden...Wenn du dir dein eigenes Kleid nähen willst, findest du passende Stoffe bei kiseki. Torten, Noten, Alice im Wunderland, traditionelle Muster - und was gerade nicht im Shop ist, kommt bestimmt mit der nächsten Lieferung aus Japan. Neue Noten- und Alicestoffe erwarten wir im Januar.Schnittmuster findest du in dem Magazin Gothic & Lolita Bible, das du bei Neotokyo in Berlin und München bekommst.Wenn du nicht selbst nähen willst, kannst du dir die abgebildeten Kleider (und viele andere, ab 50 Euro) auch direkt von kiseki aus Tokyo schicken lassen. Passende Schuhe, Kniestrümpfe, Taschen und andere Accessoires gibts natürlich auch.